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Spis treści

      Jan KochanowskiThrenodienThrenodie IXtłum. Spiridion Wukadinović

      Weisheit, um teures Geld man dich erkaufen müsste,
      Wenn sich der Spruch bewährt, du träfest alle Lüste,
      All menschlich Weh zusamt den Wurzeln auszuraffen,
      Ja selbst den Menschen schier zum Engel umzuschaffen.
      Der nichts von Schmerze weiß, kein sehrend Leid verspüret,
      Der keinem Missgeschick erliegt, den Furcht nicht rühret.
      Dir gilt der Menschen Tun für bloße Nichtigkeit,
      Gleichmüt’ge Sinnesart im Glück wie auch im Leid
      Trägst du in dir; dem Tod beutst du dich furchtlos dar,
      So stehst du sicher da, ewig, unwandelbar.
      Du misst den Reichtum nicht mit Gold und Schätzen zu.
      Doch was Natur erheischt, das spendest reichlich du;
      Dein Auge, dem sich nichts entzieht, das immer wache,
      Erspäht den Elenden selbst unter goldnem Dache.
      Dem Armen neidst du nicht, dass er sich glücklich heißt,
      Wenn er dein Mahnwort nur zu hören sich befleißt.
      Ich unglücksel'ger Mann, der ich all meine Jahre
      Damit verbracht, dass ich die Schwelle dein gewahre:
      Nun von der Treppe Fuß jählings zurückgesetzt,
      Bin unter andern ich einer von vielen jetzt.
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