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Threnodie XIII → ← Threnodie XI

Spis treści

      Jan KochanowskiThrenodienThrenodie XIItłum. Spiridion Wukadinović

      Kein Vater hat wohl je sein Kind so sehr geliebt,
      Und keiner war wohl je so sehr wie ich betrübt.
      Und kaum hat jemals auch ein Kind gelebt auf Erden,
      Wert von den Eltern so wie dies geliebt zu werden;
      So sauber, zuchtgewohnt, von Launen weit entfernt,
      Sang, sprach und reimte sie, als hätte sie’s gelernt;
      Und Knix und Positur verstand sie nachzuahmen
      Und trug und unterhielt sich so wie junge Damen;
      Vernünftig, sittiglich, leutselig, ohne Neid,
      Gutwillig, anmutreich, schlicht und voll Züchtigkeit.
      Nie hätte morgens sie der Speise je gedacht,
      Eh sie nicht Gott zuvor hätt ihr Gebet gebracht;
      Ging nicht zu Bett, eh sie der Mutter sich empfohlen
      Und ihrer Eltern Heil dem Lieben Gott befohlen.
      Stets wenn der Vater kam, sprang sie von Schwell zu Schwelle
      Und war mit freudigem Willkommengruß zur Stelle;
      Hilfreich bei jedem Werk, war sie im Elternhaus
      Der ganzen Dienerschaft bei jedem Dienst voraus.
      Und solches übte sie schon in so jungen Jahren,
      Da ihr nicht mehr vergönnt als dreißig Monde waren.
      Doch sie bestand nicht so viel Trefflichkeit und Tugend,
      Unter der Fülle brach zusammen ihre Jugend,
      Eh noch die Ernte kam. — Du einz’ge Ähre mein,
      Noch warst du nicht gereift, und ich, der Stunde dein
      Nicht harrend, sä aufs neu dich ein, von Leid betroffen,
      Allein zugleich mit dir begrab ich auch mein Hoffen,
      Denn nie mehr gehst du auf, noch Ewigkeiten hin
      Wirst du vor meinem Blick, dem traurigen, erblühn!
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